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Hilterhaus-Stiftung unterstützt Brandopfer

Hilterhaus-Stiftung unterstützt Brandopfer in Ansbach mit 8.500 Euro Soforthilfe

Die Hilterhaus-Stiftung hat eine Spende in Höhe von 8.500 Euro an den Fonds „Bürger in Not“ der Stadt Ansbach übergeben und unterstützt damit die Betroffenen des Brandes in der Wohnanlage in der Herbartstraße in Ansbach, der sich in der Silvesternacht ereignete.

Der Stiftungsrat der Hilterhaus-Stiftung beschloss die Spende einstimmig. Stiftungsgründer Friedrich Hilterhaus betonte, dass es der Stiftung ein großes Anliegen sei, schnell und unbürokratisch zu helfen:
„Die Spende soll den Menschen als Soforthilfe dienen, die von einem Moment auf den anderen einen großen Teil ihres Besitzes verloren haben.“

Auch der neue Stiftungsratsvorsitzende Werner Frieß zeigte sich überzeugt von der Entscheidung:
„Der Gedanke dieser unkomplizierten Hilfe war sofort da – und wir waren uns alle direkt einig, diese Spende zu tätigen.“

Insgesamt sind 37 Erwachsene von dem Brand betroffen. Glücklicherweise gab es keine Personenschäden. Alle Betroffenen konnten inzwischen anderweitig untergebracht werden. Das ausgebrannte Gebäude gehört der Joseph-Stiftung. Nach aktuellen Erkenntnissen der Gutachter kann der Gebäudekomplex erhalten bleiben. Je nach Gebäudeteil wird jedoch noch unterschiedlich viel Zeit für die Instandsetzung benötigt, da insbesondere Feuchtigkeit durch das Löschwasser eine Rolle spielt.

Oberbürgermeister Thomas Deffner bedankte sich ausdrücklich für die schnelle Unterstützung durch die Hilterhaus-Stiftung. Die Mittel aus dem Fonds „Bürger in Not“ werden nach festgelegten Kriterien verteilt, unter anderem abhängig davon, ob die Betroffenen über eine Hausratsversicherung verfügen. Neben der Spende der Hilterhaus-Stiftung sind bislang weitere 3.000 Euro in den Fonds eingegangen.

Auch Rebekka Konrad, Bereichsleiterin Wohnen bei der Joseph-Stiftung, dankte im Namen der Mieterinnen und Mieter für die Unterstützung. Die kommenden Untersuchungen und Messungen werden darüber entscheiden, wann ein Wiedereinzug in die Wohnungen möglich ist. Auf der südlichen Seite können sieben Wohnungen voraussichtlich in den nächsten Tagen schon wieder genutzt werden, so Konrad.

Mit ihrer Spende setzt die Hilterhaus-Stiftung ein klares Zeichen für Solidarität und schnelle Hilfe in einer schwierigen Situation.