Neujahrsempfang der Stadt Ansbach
Beim Neujahrsempfang der Stadt Ansbach begrüßte Oberbürgermeister Thomas Deffner rund 1000 Gäste und zog in einer 25-minütigen Rede Bilanz des vergangenen Jahres sowie einen Ausblick auf 2026 – bewusst ohne Wahlkampf. Im Mittelpunkt standen Dank und Anerkennung für ehrenamtliche Einsatzkräfte, städtische Mitarbeitende und das Personal von ANregiomed. Der gefundene Krankenhaus-Kompromiss sichere weiterhin eine hochwertige medizinische Versorgung. Begrüßt wurden unter anderen die Ehrenbürger und Träger der Ehrenmedaille Ansbach.
Wenn beim Ehrenbürger wie bei Friedrich Hilterhaus auch ehrenamtliches Engagement zusammentrifft, verdient dies ein besonderes Lob.
So half die Hilterhaus-Stiftung als Vorreiter unbürokratisch den Brandopfern von Silvester eines Gebäudes der St. Joseph Stiftung, bei dem glücklicherweise niemand verletzt wurde, aber einige Ihr Hab und Gut ohne Bestand einer Hausratversicherung verloren haben mit einer Spende über 8500 €.
Deffner thematisierte zudem den Ärztemangel und nannte Maßnahmen wie neue Baugrundstücke für Mediziner, den geplanten Hausarztsitz im MVZ und Initiativen der Gesundheitsregion plus. Positiv hob er hervor, dass Ansbach erstmals den Rechtsanspruch auf Kinderbetreuung vollständig erfüllt. Weitere Themen waren Investitionen in Kitas und Schulen, digitale Verwaltungsangebote, sinkende Energiepreise, der Nahverkehr, Wohnungsbau (insbesondere das Weinbergplateau II) sowie zahlreiche Straßenbauprojekte.
Musikalisch umrahmt wurde der Empfang vom Stadt- und Jugendblasorchester sowie einem Gastgitarristen aus der Partnerstadt Fermo; im Anschluss gab es ein gemeinsames Buffet.