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Hilterhaus-Stiftung unterstützt Klavierkonzert

Der Stuttgarter Klavierprofessor Moritz Winkelmann arbeitet an der Gesamteinspielung aller 32 Beethoven-Klaviersonaten bis 2027. In einem besonderen Konzert im Musiksaal des Gymnasium Carolinum, ein Boxenstopp in Ansbach auf dem Weg zum Kulturforum Neumarkt in der Oberpfalz,  gab er einen Einblick in dieses Projekt.

In pädagogisch motivierter Auswahl spielte er in über einer Stunde pur Sätze aus frühen und mittleren Sonaten sowie die 32. Sonate op. 111 vollständig. Das Konzert richtete sich an Schülerinnen und Schüler, Eltern und vor allem Beethoven-Enthusiasten und wurde von Musiklehrer Adam Schmidt, sowie der stellvertretenden Schulleiterin Ellen May initiiert. Friedrich Hilterhaus von der Hilterhaus-Stiftung ermöglichte finanziell das Konzert, er wurde von Gitti Rödel aus dem Stiftungsrat und Stadtrat Stefan Salinger begleitet.. Mit verständlichen Erläuterungen und einer lyrischen Interpretation begeisterte Professor Winkelmann das Publikum.

Besonders hervorgehoben wurden sein differenzierter Tastenanschlag am Klavier, eindrucksvoll gestaltete er Sonate, die er aus pädagogischen Gründen etwas kürzte um möglichst Vielfalt zu präsentieren. Im ganzen spielte er die im Zentrum des Programms stehende von Geheimnis umwobene Sonate op. 111, die als musikalischer Höhepunkt erlebt wurde.

Ein Bravo ist noch zu wenig, ein Bravissimo angemessen.