Spende in Höhe von 1500,00 € an die Sonnenzeit

Friedrich Hilterhaus zieht symbolisch den Hut vor den Leistungen von Sylvia Bogenreuther Bild: anbachlive.de
 
Die Hilterhaus-Stiftung unterstützt die Freiwilligenagentur Sonnenzeit wiederum mit 1500,00 €.
 
Am 29.3. feierte die Sonnenzeit in den Räumen der Neustadt 25 der ehemaligen Apotheke ihr 25-jähriges Bestehen.
 
Neben dem langjährigen Engagement im Vorstand der Gründungsvorsitzenden Reinhard Weingarten, Wolfgang Neumann und Judith Hoppe ist auch die geschäftsführende Vorständin Sylvia Bogenreuther sehr engagiert.
 
Sie nutzte die Feierstunde um gleichzeitig ihren Abschied bekannt zu geben.
 
Sie gab einen Überblick über die bisherige Vereinsarbeit, von den Vorbereitungen, der  Gründung des Vereins, der vielen Treffen und Gespräche bis zur Gründung des Vereins am 22.11.2009 in der Karlshalle mit der damaligen Oberbürgermeisterin Carla Seidel und dem jetzigen Oberbürgermeister Thomas Deffner.
 
Ab 1. April wechselt sie zum Frauenwerk in Stein e. V. Das Frauenwerk Stein ist ein kleiner Konzern mit mehreren gGmbHs. Dazu gehört das Müttergenesungswerk Bayern mit 2 Kurkliniken in Aschau und Oberstdorf. Sowie die Familienberatung in Stein und die Familienbildungsstätten in Nürnberg und München. Mit einer zweiten Vorsitzenden, die für die Finanzen zuständig ist, wird Frau Bogenreuther das Frauenwerk weiter entwickeln, zukunftsfähig machen, neue Projekte etablieren und eine weitere Kurklinik aufbauen. 
 
Frau Bogenreuther bezeichnete die Sonnenzeit als Erfolgsprojekt.

Bisher schenkten junge Menschen rund 80.000 Stunden Zeit anderen, vornehmlich älteren Mitmenschen. Hierfür sind in der Freiwilligenagentur rund 300 Ansbacher ehrenamtlich aktiv. Seit 2015 konnten auch 1004 Patenschaften für Migranten vermittelt werden, so berichtete Bogenreuther weiter.

Ab 2017 wurde auch ein Mehrgenerationenhaus betrieben, und ab 2022 hat die Freiwilligenagentur in den Räumen einer ehemaligen Apotheke in der Neustadt 25 ihren Sitz. Sie nehme nun Abschied vom Tagesgeschäft, so Bogenreuther, bleibe als Vorstandsmitglied der Freiwilligenagentur noch erhalten.

Ansbachs Oberbürgermeister Thomas Deffner bestätigte der Freiwilligenagentur, dass sie seit 15 Jahren noch immer sehr gute Dienste leiste und durch den jetzigen Standort in der Neustadt leiste diese auch einen Beitrag zur Belebung der Innenstadt. 

Professor Dr. Peter Bauer, der ehemalige Beauftragte der bayerischen Staatsregierung für Gesundheit und Pflege, bezeichnete die Gründung, den Aufbau, die Erweiterung der Freiwilligenagentur als „wichtige positive Ereignisse für die Stadt Ansbach und für das Umland“. 

Stifter Friedrich Hilterhaus wies darauf hin, dass sich der Staat aus vielen Bereichen zurückziehe und deshalb ehrenamtliches Engagement immer wichtiger werde. Er brachte seinen Dank  nicht nur mit einer Spende der Hilterhaus-Stiftung in Höhe von 1500 Euro zum Ausdruck, sondern zog auch sichtbar seinen Hut vor den bisherigen Leistungen.

Hierfür hatte er sich extra als "Nicht-Hutträger" einen solchen besorgt.